Spekulation auf dem Areal hinter dem Finanzamt!

Für 100% bezahlbaren Wohnraum auf dem Areal hinter dem Finanzamt Kreuzberg!

Der Vertrag zwischen der BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) und dem privaten Investor German Real Estate ist gescheitert.

Das eröffnet die Chance für eine öffentliche Diskussion unter echter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Wir fordern:

  • Keine Verhandlungen mehr mit Investoren, die sich eine goldene Nase verdienen wollen!

  • Sofortiger Stopp spekulativer Verwertungsgeschäfte mit potenziellem Wohnraum durch eine bundeseigene Anstalt!

Kreuzberg hat genug hochpreisige Miet- und Eigentumswohnungen!

Wir stellen zur Diskussion:

  • Das Land Berlin kauft das Gelände von der BImA zum Verkehrswert.

  • Finanzierungs- und Entwicklungsmodelle für die Realisierung von bezahlbarem Wohnraum (Nettokaltmiete 4-6 Euro/m2) für Menschen mit geringem Einkommen werden geschaffen.

  • Das Kleingewerbe auf dem Gelände wird erhalten, die Kündigung der Gewerbeverträge wird zurückgenommen.

Die Lösung der Probleme auf dem Wohnungsmarkt privaten Investoren zu überlassen heißt, die Verdrängung zu beschleunigen!

Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG, März 2014

Januar 2014 Offener Brief zum Gelände hinter dem Finanzamt Kreuzberg

Was passiert mit dem Areal hinter dem Finanzamt?

Offener Brief an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), den Kreuzberger Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Planen, Bauen, Umwelt und Immobilien Hans Panhoff sowie den Staatssekretär der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Ephraim Gothe von der Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG.

ABR German Real Estate AG macht Rückzieher

Der Investor ABR German Real Estate AG aus Hamburg hat sein Kaufangebot für das Gelände der ehemaligen Dragonerkaserne offenbar zurückgezogen und sämtliche bisherigen Hinweise zum Projekt von seiner Homepage gelöscht.
Offizielle, allgemein zugängliche Informationen zum Stand des Verkaufsverfahrens werden zurzeit von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben nicht herausgegeben. Eine schriftliche Anfrage wurde von Upstall Kreuzberg e.V. bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Berlin — Sparte Verkauf — eingereicht.
Hinter den Kulissen wird anscheinend zwischen dem Investor und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben dennoch verhandelt. An den Gesprächen ist das Bezirksamt offenbar beteiligt. In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses der BVV am 08.01.2013 teilte Baustadtrat Hans Panhoff dazu einige Hintergrundinformationen mit.

Übernommen von www.upstall.de

Was passiert auf dem "Dragonerareal"1 ?
(historisches Gelände hinter dem Finanzamt Kreuzberg)?

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) hat das als Gewerbegebiet ausgewiesene 5 Hektar große Dragonerareal meistbietend für ca. 21 Mio. € an den Investor ABR German Real Estate verkauft. Der aktuelle Verkehrswert des Areals beträgt nur 9,6 Mio. €.

Das Land Berlin, der Bezirk und der Investor beabsichtigen, den Bebauungsplan für das Areal zu ändern und dieses künftig als Mischgebiet  mit 70% Wohnraum und 30% Gewerbe auszuweisen. Angedacht sind Bauten mit 6 Etagen und bis zu 800 Wohnungen sowie die Ansiedlung von Gewerbe mit Designern, IT-Menschen, Bildhauern …  Für das ansässige Kleingewerbe ist bisher kein alternativer Standort vorhanden.