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  • Mietenwahnsinn 2019

aktueller Flyer der AG Eigenbdarf kennt keine Kündigung

Flyer bei Wohnungsverkaufsbesichtigungen — Mieter*innen und Nachbar*innen gemeinsam!
  • begleiten, behindern, blockieren, #besetzen
zum Download als pdf-DateiFlyer im Format Din A4, quer und doppelseitig mit Wickelfalz
11.03.2019 1.Pressemitteilung: Bündnis gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn

Mietenwahnsinn-Demonstration, Samstag, 06.04.2019, 12 Uhr, Alexanderplatz

Nach der enormen Beteiligung im letzten Jahr mobilisiert erneut ein breites außerparlamentarisches Bündnis aus Nachbarschaftsinitiativen und anderen stadtpolitischen Akteuren zur Großdemonstration am 6. April 2019. Die Demonstration startet um 12.00 Uhr am Alexanderplatz in Berlin.

Bereits durch den diesjährigen Kampagnenstart konnte ein deutliches Zeichen gesetzt werden: Aufgrund der Mietenwahnsinn-Kundgebung vor dem sog. Quo-Vadis-Treffen der deutschen Immobilienwirtschaft mit der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer am 18.02.2019, sagten die Manager*innen der Immobilienunternehmen ihren Spaziergang vom Hotel Adlon zur Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft  ab. Auch ihre Abendveranstaltung am Folgetag in der Markthalle Neun in Kreuzberg fand aus Angst vor Protesten nicht statt.
01.03.2019: Zur aktuellen Situation in der Großbeerenstr.17A

Die Eigentümerin Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH (ASW) der Großbeerenstr.17A hat die mit dem 08.September 2018 vereinbarten Gespräche abgebrochen und setzt scheinbar auf die Räumung des Hauses


Mit der Besetzung des leerstehenden Wohnraums in der Großbeerenstr.17A haben wir erreicht, dass wir eine Wohnung vertraglich zwischennutzen können. Wir fordern weiterhin eine zweite Wohnung als Nachbarschaftstreff, die von der ASW im September 2018 zugesagt wurde.

Unser Ziel ist, dass das Haus an die Hausprojektgruppe G17A übertragen wird um das Haus dem Spekulationsmarkt zu entziehen und gemeinschaftliches Wohnen zu organisieren.
Aufruf zur Demonstration: Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn am 06. April 2019

14 04 2018

Der Mietenwahnsinn wird immer schlimmer. Nach wie vor werden Menschen durch steigende Mieten verdrängt und zwangsgeräumt. Kiezläden, Gewerbe und Nachbarschaften werden zerstört. Menschen erfrieren während Häuser leer stehen.
Doch das letzte Jahr stand auch im Zeichen zahlreicher Proteste und Aktionen, die uns Mut machen: 25.000 Menschen haben im April 2018 in Berlin kämpferisch gegen hohe Mieten und Verdrängung demonstriert, unzählige Mieter*innen organisieren sich in Hausgemeinschaften, Leerstand wurde besetzt und Zwangsräumungen wurden blockiert. In Kreuzberg verhinderten Kiezinitiativen weltweit zum ersten Mal einen Google Campus. Gestärkt durch diese Erfolge mobilisieren wir dieses Jahr erneut zu einer Demonstration in Berlin. Auch in vielen anderen Städten wird an diesem Tag gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung demonstriert!

Berlin: Kauf Dich zurück! — Dieffenbachstraße 29 verkauft!

Die Dieffenbachstraße 29 wurde Anfang Januar verkauft!

Dem Haus droht nun das Schicksal vieler Häuser im Graefekiez. Der Kaufpreis der Immobilie lässt Böses vermuten. Würde der oder die neue Käufer*in die Mieten für die Wohnungen im Haus nur moderat anheben, würde sich das Geschäft vermutlich erst in einem viertel Jahrhundert rentieren.
Es ist deshalb sehr wahrscheinlich, dass eine grundlegende Modernisierung des Hauses geplant ist, um die Wohnungen deutlich teurer vermieten zu können. Das bedeutet steigende Mieten und Verdrängung.
Bündnis Zwangsräumung verhindern ruft zur Mahnwache des Wohnungslosenparlamentes vom 23. - 25. 01. vor dem Roten Rathaus auf

Wohnungslosigkeit ist kein Naturereignis, sondern von dieser Gesellschaft genau so gewollt!

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass die Spanne zwischen arm und reich immer weiter auseinanderdriftet. Auch das Bündnis „Zwangsräumung verhindern" macht seit Jahren diese Erfahrung, dass Menschen völlig willkürlich ihre Wohnung verlieren.

Einer der Hauptgründe ist die ausbleibende Zahlung der Miete durch das Jobcenter. Wenn dann 2 Monatsmieten ausgefallen sind, folgt sofort die fristlose Kündigung. Anders als früher wird diese auch nicht zurückgenommen, wenn die Miete nachgezahlt wird.
Für den Erhalt der Projekte!

In den kommenden Wochen und Monaten sind in Berlin unkommerzielle linke Projekte von Kündigung, Entmietung und Räumung akut bedroht — die Jugendzentren Drugstore und Potse, die Kneipen und Treffpunkte Syndikat und Meuterei, das Hausprojekt Liebigstraße 34, das Wohn- und Arbeitskollekiv Mansteinstraße sieht einer massiven Mieterhöhung entgegen.

Nicht zu vergessen, der besetzte Wohnraum in der Großbeerenstraße 17a, wo die Zwischennutzungsgenehmigung Mitte Januar ausläuft und die Eigentümerin Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH derzeit zu keinen weiteren Gesprächen bereit ist.
Kiezpalaver in Kreuzberg 61

Am Mittwoch, den 28.11. veranstaltete die Stadteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der Berliner Mietergemeinschaft Kreuzberg, der Solidarischen Aktion Neukölln und von Entmietung betroffenen Mieter*innen ein Kiezpalaver zum Thema: Spekulation, Umwandlung in Eigentumswohnungen, Kündigung wegen Eigenbedarf.

Neben rechtlichen Fragen und Informationen zu dem Verdrängungsfeld Umwandlung in Eigentumswohnungen und Entmietung durch Eigenbedarf, war das Anliegen der Versammelten vor allem auch Vernetzungs- und Handlungsmöglichkeiten miteinander zu finden.
30.11.2018 Offener Brief an die Akelius-Mitarbeiter*innen

Zur Info: Dieser Offene Brief wurde am 30.11.2018 an 86 Akelius Mitarbeiter*innen in ganz Deutschland verschickt

Sehr geehrte Mitarbeiter*innen von Akelius

Müssen Sie wieder die Arbeit ihrer erkrankten Kolleg*innen übernehmen, weil immer noch nicht genug neue eingestellt wurden? Haben Ihre Chefs die selben vertröstenden Vorschläge der letzten Monate, wie Sie die ganze Arbeit schaffen sollen?
Ist es Ihnen unangenehm, wenn Ihre Kolleg*innen damit angeben, wie sie wieder erfolgreich alteingesessene Mieter*innen aus ihren Wohnungen geekelt haben?

Fragen Sie sich, wer letztlich die Zeche für die Gewinne von Akelius zahlen muss? Machen Sie sich Sorgen, dass es Ihre eigenen Kinder sein werden, die später keine bezahlbare Wohnung mehr finden werden — oder Sie selbst, wenn Sie in Rente gehen?
Gegen Verdrängung im Chamissokiez — Mieter*innen ein Gesicht geben

Die Open-Air-Ausstellung gegen Verdrängung wurde am 13.11.2018 eröffnet

Redebeitrag einer Bewohnerin, Fidicinstr.42



Bericht einer Bewohnerin, Arndtstr.19



Eselsalptraum mit dem Lied vom Schönen Leben

Hausgemeinschaft Urbanstr.66: Gegen Verdrängung im Kiez

Kaufrausch stoppen —
Vorkaufsrecht umsetzen


Unsere Hausgemeinschaft ist alarmiert. Warum? Unser Haus wurde verkauft. An wen? An ein undurchsichtiges Geflecht von GmbHs, deren Absicht wir zwar nicht kennen, wir uns aber denken können, welches Interesse dahinter verborgen liegt: Der maximale Profit, erzielt durch Luxussanierungen, Mieterhöhungen und möglicherweise die Umwandlung der Mieteinheiten in Eigentumswohnungen.
24.10.2018: Pressemitteilung zur Absage der „Google Campus“-Pläne in Berlin-Kreuzberg

Mit Freude haben wir die — zumindest vorläufige — Absage des Google Konzerns zur Kenntnis genommen, in Berlin-Kreuzberg einen sogenannten „Google Startup Campus“ errichten zu wollen.

Zu dieser Absage sagt Ulrike Schneider, Aktivistin beim Initiativkreis „Google Campus & Co verhindern!“:„Google ist und bleibt ein Scheiß-Konzern, der seine Gewinne mit Überwachung, Ausschnüffelei, Zusammenarbeit mit Militär und Geheimdiensten sowie Steuertricks macht.
Wir werden Google & Co weiter angreifen und gleichzeitig Alternativen zu Google-Produkten breiter bekanntmachen.“